Der Unterschied zwischen dem Download von Sendungen des ORF und denen anderer Sender liegt in der Konfiguration des Aufrufs des Hilfsprogramms ffmpeg. Die meisten Sender benötigen ffmpeg nicht und der Download erfolgt direkt durch MediathekView. Ohne die hier beschriebenen optionalen Anpassungen (Download-Name und guessfilename) würde eine ZIB2 dann in etwa so aussehen, dass alle Beiträge nach dem Alphabet gemäß des Namens gelistet werden: rot: Status “fehlerhaft”. Der Download hat nicht geklappt. Das liegt meistens an fehlerhaften beziehungsweise veralteten Aufzeichnungsparametern. Diese Meldung kann auch gehäuft auftreten, wenn ein Sender auf seiner Website Umstellungen vorgenommen hat. Nach dem Einrichten eines Abos werden alle neuen Sendungen, die von den Suchkriterien eines Abos erfasst werden, in die Download-Liste (Tab “Downloads”) eingetragen. Von dort können die Downloads gestartet werden; es erfolgt also kein automatischer Download. In den Programmeinstellungen (Menü: “Datei -> Einstellungen” bzw. unter OS X MediathekView -> Einstellungen…) kann jedoch unter “Einstellungen -> Erweitert” festgelegt werden, dass beim Neuladen der Filmliste der Download der Abos automatisch gestartet wird. Abo: Mit diesem Kontextmenü-Befehl lassen sich Abos anlegen.

Das ist ein “Filter”, der alle Filme, auf die der Filter passt, in die Downloadliste einträgt. So kann man z.B. ein Abo mit Sender “ARD” und Thema “Tatort” anlegen. Von nun an werden alle Filme, die im Feld Sender “ARD” und im Feld Thema “Tatort” stehen haben, heruntergeladen. braun: Der Download läuft gerade. Es wird eine Fortschrittsanzeige in %, die verbleibende Restzeit und die Geschwindigkeit angegeben. Da der bei euch aber nie erwähnt wird, würde mich interessieren: ist das nur nicht bekannt, oder ist dieses Programm aus diversen Gründen unerwünscht? Ich denke mal, rein rechtlich ist man beim Download solcher Filme aus der TV Thek ohnehin in einem gewissen Graubereich unterwegs. Da macht es wahrscheinlich keinen Unterschied mit welchem Programm man das macht.

Eigene Einstellungen: Die Ersetzungstabelle erlaubt es, benutzerdefiniert spezifische Zeichen zu ersetzen, z.B. Leerschläge durch Unterstriche (” ” -> “_”) oder typographische durch gerade Anführungszeichen („ -> “). Viele potenziell unerwünschte Zeichen können jedoch auch automatisch durch die Option “nur ASCII-Zeichen verwenden” ersetzt, z.B. Umlaute (“ö” -> “oe”). Achtung: Unter OS X und Linux muss die Ersetzungstabelle eingeschaltet sein (d.h. es dürfen keine Leerzeichen erlaubt werden), damit das Hilfsprogramm FFmpeg (Avconv) keine fehlerhaften Downloads bei SRF- und gewissen WDR-Rockpalast-Sendungen ausgibt. Bei einer frischen Installation auf einem Vergleichsrechner funktionierte der Download trotz der Korrektur des Wertes der Option user_agent nicht. In der Option user_agent fehlte der Unterstrich. Bitte kontrollieren! User-Agent: Diese Zeichenkette wird beim Download der Filme mitübertragen.

Jeder Webbrowser schickt seinen Browsernamen mit, wenn er Webseiten lädt. Dieser Name kann hier verändert werden. Bestimmte Webseiten liefern keine Informationen, wenn der Name fehlt. In der “Auto-Einstellung” wird der Programmname und die Programmversion verwendet, es kann aber auch ein eigener Name angegeben werden oder leer bleiben. Da mich diese Probleme mit den ORF-Videos aber genervt haben, war ich ebenfalls auf der Suche nach einer Alternative, die ich nun schon seit längerer Zeit verwende. Und zwar den jDownloader. Erst vor 2 Tagen habe ich eine Niavarani-Kabarettsendung aus ORF III erfolgreich gespeichert. Viele von uns nutzen das Programm MediathekView zur Archivierung von Sendungen, die in deutschsprachigen Mediatheken verfügbar sind.